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Lidchirurgie

Fettgewebseinlagerungen unter der Lidhaut, verquollen aussehende Unterlider oder eingeschränkte Sicht durch Hängelider (sog. Schlupflider), dauerhaft tränende Augen – es gibt eine ganze Bandbreite an Beweggründen für eine Lidoperation

Hierbei muß eine Abwägung zwischen kosmetisch ansprechendem und gleichzeitig funktionellem Ergebnis getroffen werden.

Bei der Lidchirurgie wird zwischen medizinisch notwendigen und rein kosmetischen Eingriffen unterschieden.
Es gibt eine Vielzahl von Liderkrankungen, die sich unterschiedlich auf das Auge und die Sehfähigkeit auswirken. Am häufigsten treten nachstehende Lidfehlstellungen auf:

  • Lidfehlstellungen wie Einwärtsrollen oder Auswärtskippen des Unterlids (Entropium bzw. Ektropium)
  • Hängelid mit Einschränkung des Gesichtsfelds (Ptosis)

Viele Lidoperationen sind als kosmetische Operationen zu betrachten, da sie keine Verbesserung der Sehfunktion bewirken, sondern aus ästhetischen Gründen gewünscht werden. Kosmetische müssen daher vom Patienten selbst gezahlt werden. Die häufigsten Lidveränderungen dieser Art sind:

  • Schlupflider
  • Tränensäcke
  • Hagelkörner, Warzen

Der Operationsablauf

Je nach Ursache für die OP unterscheidet sich auch der Eingriff.

In jedem Fall werden in einem Vorgespräch die Art der Operation und die erforderliche, in der Regel örtliche Betäubung besprochen, sodass Sie über Ihren konkreten Fall informiert sind. Die Schnitte werden möglichst so gelegt, dass sie nach der Heilung unsichtbar sind, also z.B. in der Lidfalte verschwinden. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, kleinere Warzen etc mit dem Laser zu entfernen. Dies ist ein einfaches und nahezu komplikationsfreies Verfahren.

Nach der OP

Im Regelfall wird das operierte Lid mit einem Salbenverband versehen. Bis auf ein leichtes Fremdkörpergefühl sind keine ernsthaften Schmerzen zu erwarten. Sie sollten sich am Tag der OP ausruhen und ggf. das operierte Auge kühlen. Eine Salbe fördert den Heilungsprozess und beugt Entzündungen vor.

Bei der ersten Abnahme des Verbandes durch den Arzt kann sich noch Salbe im Auge befinden, wodurch Ihre Sicht kurzfristig verschleiert wirkt. Die Tränenflüssigkeit spült die Salbe nach und nach weg, sodass Sie bald wieder uneingeschränkt sehen können. Am ersten Tag nach der OP ist das Lid noch geschwollen. Nach etwa einer Woche ist die Schwellung verschwunden, das endgültige Ergebnis kann erst nach vier bis sechs Wochen beurteilt werden.

Durch die Operation kann es zu einem leichten Bluterguss kommen, der sich jedoch innerhalb weniger Tage von allein auflöst. In extremen Ausnahmefällen kann es zu stärkeren Schmerzen, Rötung, Nachblutungen oder Sehverlust kommen. Wenn Sie sofort zu uns kommen, sind diese Nebenwirkungen weitgehend vermeidbar bzw. behandelbar.